Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen„Täter suchen Opfer, keine Gegner“
Medienberichte beweisen es tagtäglich: Die Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft und sogar in den eigenen Familien steigt. Häufige Opfer sind Frauen und Mädchen jeden Alters. Ein Grund dafür ist, dass Gewalttäter ihre Opfer sehr genau „auswählen“. Psychologisch ist erwiesen, dass sie in der Regel ebenbürtige oder stärkere Gegner scheuen und gezielt gegen offensichtlich Schwächere aggressiv werden.
Frauen sind Männern nicht nur an Körperkraft unterlegen, sie geraten bei tätlichen Angriffen, Überfällen oder Vergewaltigungen zumeist in eine heftige Schockphase. Viele weibliche Opfer verhalten sich dabei so passiv, dass sie weder schreien, noch zu flüchten versuchen, geschweige denn effiziente Gegenwehren setzen.
Mindestens ebenso kritisch ist die Situation vor einer möglichen Angriffshandlung. Denken wir nur an den „nächtlichen Heimweg durch den unbeleuchteten Park“ - Frauen zeigen meistens schon durch ihre Körpersprache und ihr Verhalten, dass sie Angst haben und sich unwohl fühlen. Sie senden dadurch eindeutige „Opfersignale“ aus. Frauenselbstverteidigung als ChanceFrauen müssen nicht gleich den Schwarzen Gürtel in einer Kampfsportart machen, um kritische Situationen zu meistern. Eigens für Frauen konzipierte Selbstverteidigungstechniken sind in kürzester Zeit erlernbar und reichen aus, um sich gegen Gewalttäter wirkungsvoll wehren zu können.
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